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Kulturförderung

Bureau Wolfwerke berät und unterstützt Sie bei der Fördermittelakquise für Ihre Kulturprojekte.

Inhalt

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Gießen

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Kulturamt Stadt Gießen

Kulturförderung aus dem Etat der Stadt Gießen

Zuständigkeit: Kulturamt, Berliner Platz 1, 35390 Gießen
0641 306-2021, kulturamt@giessen.de

Auszug aus den Richtlinien für die Förderung von Initiativen im Kulturbereich vom 1. Januar 1994
(https://www.giessen.de/media/custom/684_642_1.PDF?1101399245)

1.1 Die Förderung konzentriert sich auf ortsbezogene, öffentliche Programme und Projekte, nicht auf allgemeine Vereinszwecke und Maßnahmen, die sich ausschließlich an die eigenen Mitglieder richten. Zuschüsse werden gezahlt für einzelne kulturelle Aktivitäten, die als Ergänzung zum herkömmlichen Kulturprogramm angeboten werden, wenn insbesondere standortbezogen, kulturszenenbelebend, kunstspartenübergreifend und/oder mit Aussicht auf Breitenwirkung gearbeitet wird.

1.2 Es sollen vorrangig Projekte gefördert werden, an denen mehrere freie Kulturträger beteiligt sind.

1.3 Die Zusammenarbeit mit städtischen, universitären oder anderen Institutionen schließt eine Förderung nicht aus.

1.4 Voraussetzung für eine Förderung ist das Erbringen eines Eigenanteils. Der Eigenanteil kann auch in Form von Eigenleistung (Eigenarbeit) erbracht werden.

[…]

2.1 Die Förderung kann mit maximal 70 % der zuwendungsfähigen Kosten als Anteilsfinanzierung gewährt werden. Als zuwendungsfähig gelten insbesondere Kosten, die für Mieten, Werbung, Gebühren (z. B. GEMA), Transport und Versicherung veranschlagt werden. In begründeten Ausnahmefällen zählen hierzu auch Honorare/Gagen.

2.2 Repräsentationskosten und Investitionen sind nicht zuwendungsfähig.

[…]

3.1 Die Zuschüsse werden auf formlosen Antrag gewährt. Der Antrag ist schriftlich beim Kulturamt der Stadt Gießen zu stellen. Die Mitarbeiter des Kulturamtes beraten auf Wunsch bei der Antragstellung. Die Antragsfristen sind zu beachten.

3.2 Antragsberechtigt sind Einzelpersonen, Vereine, Gesellschaften oder Gruppen, auch solche mit nicht festgefügter Organisationsstruktur. Wurde ein Antragsteller bei der Vergabe von Zuschüssen mehrmals berücksichtigt, ist daraus kein Anspruch auf eine institutionalisierte Förderung abzuleiten.

3.3 Anträge, bei denen die zuwendungsfähigen Kosten einen Betrag von 409,00 Euro überschreiten, sollten bis zum 30. April des Jahres, in dem das Projekt geplant ist, beim Kulturamt eingegangen sein.

[…]

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Kulturfonds Gießen-Wetzlar

Richtlinien für die Gewährung von Zuschüssen aus dem Kulturfonds Gießen–Wetzlar vom 20.09.2007

  1. Gefördert werden Projekte und Programme, die der Verwirklichung von Zielen aus dem Strategiepapier “Gießen–Wetzlar 2030” dienen. Dies ist insbesondere die Entwicklung eines gemeinsamen kulturellen Angebotsprofils unter Wahrung lokaler Eigenheiten.

  2. Projekte und Programme sind förderungswürdig, wenn sie:

a) kooperatives Handeln für die Stadtregion Gießen–Wetzlar verwirklichen;

b) einmalig und innovativ sind im Hinblick auf den kulturbezogenen Dialog zwischen Gießen und Wetzlar (d.h. vorrangig nicht regelmäßig oder jährlich wiederholte Projekte sind).

  1. Die Förderung kann in allen kulturellen Sparten wie Theater, Musik, Bildende Kunst, Multimedia, Performance, Tanz, Literatur etc. erfolgen.

  2. Es sollen vorrangig Projekte und Programme gefördert werden, an denen mehrere freie Kulturträger beteiligt sind.

  3. Die Zusammenarbeit mit städtischen, universitären oder anderen Institutionen schließt eine Förderung nicht aus.

  4. Initiativen und Veranstaltungen, die vorrangig kommerziellen Charakter haben, sind von der Förderung ausgeschlossen.

  5. Nach Möglichkeit sollen die geförderten Projekte und Programme auch von anderer Stelle unterstützt werden (Mischfinanzierung/Sachspenden/Eigenanteil).

  6. Die Zuschüsse werden grundsätzlich nur auf schriftlichen Antrag gewährt (Anmeldebogen). Dem Antrag ist ein Gesamtkonzept bzw. eine Projekt- oder Programmskizze (Text, Bild, Dokumentation) mit einem Kosten-/Finanzierungsplan beizufügen. Die Anträge müssen spätestens bis zum 31.03. des laufenden Kalenderjahres bei einem der beiden Kulturämter der Städte Gießen und Wetzlar eingereicht werden. Soweit erforderlich, kann von dem Antragsteller die Vorlage weiterer Unterlagen verlangt werden.

  7. Über die Gewährung von Zuschüssen und deren Höhe gibt der Arbeitskreis Kultur der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Gießen–Wetzlar eine Empfehlung an die beiden städtischen Kulturämter ab. Für die jeweilige Abwicklung der Zuschussgewährung (Bewilligungsbescheid, Auszahlung, Verwendungsnachweise) empfiehlt der Arbeitskreis Kultur eines der beiden städtischen Kulturämter.

  8. Nach Zustimmung der beiden städtischen Kulturämter zu der Förderempfehlung des Arbeitskreises Kultur und zu der Empfehlung zur Zuständigkeit des betreffenden Kulturamtes wird von dem unzuständigen Kulturamt der hälftige Zuschussbetrag dem zuständigen Kulturamt überwiesen.

  9. Der Antragsteller erhält vom zuständigen Kulturamt einen Bescheid über die Zuschussgewährung. Eine Bewilligung darf nur erteilt werden, wenn die entsprechenden Haushaltsmittel zur Verfügung stehen und die Freigabe erfolgt ist. Hierbei sind die jeweils gültigen Vorschriften für die Ausführung des Haushaltsplanes zu beachten. In den Fällen, in denen das zuständige Kulturamt die Vorlage eines Verwendungsnachweises fordert, hat der Antragsteller eine Einverständniserklärung zu dem Bewilligungsbescheid und zu diesen Richtlinien abzugeben. Eine entsprechende Erklärung wird mit dem Bewilligungsbescheid zugesandt.

  10. Die Zuschüsse können ggf. auch in Teilbeträgen, nach Fortschritt des jeweiligen Projekts oder Programms, gewährt werden.

  11. Die Förderung ist eine freiwillige Leistung, ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Zuschüsse, die alleine zu einer Verbesserung der Vermögensverhältnisse des Antragstellers führen, dürfen nicht gewährt werden. Die Kulturämter sind berechtigt, die Förderung jederzeit einzustellen.

  12. Über die zweckentsprechende und ordnungsgemäße Verwendung der Förderung ist vom Zuschussempfänger ein Verwendungsnachweis spätestens drei Monate nach Abschluss der Fördermaßnahme bei dem jeweils zuständigen Kulturamt vorzulegen. Im Verwendungsnachweis sind alle Einnahmen und Ausgaben vollständig darzulegen, sofern das die Höhe des gewährten Zuschusses in Bezug auf die Gesamtkosten des Projekts oder Programms rechtfertigt. Darüber entscheidet im Einzelfall das zuständige Kulturamt.

  13. Der Verwendungsnachweis wird mit den hierzu ggf. erforderlichen Unterlagen vom zuständigen Kulturamt prüfungsfähig zusammengestellt und dem zuständigen Revisionsamt zur Prüfung vorgelegt. Nach Abschluss der Prüfung erhält das unzuständige Kulturamt eine Benachrichtigung darüber.

  14. Stellt sich bei der Prüfung des Verwendungsnachweises heraus, dass Zuschüsse nicht entsprechend dem Bewilligungsbescheid benötigt oder zweckwidrig verwendet wurden, ist das zuständige Kulturamt verpflichtet, bereits gewährte Zuschüsse unverzüglich zurückzufordern. In diesen Fällen ist die Entscheidung des zuständigen Stadtkämmerers bezüglich der Berechnung von banküblichen Zinsen einzuholen.

  15. Diese Richtlinien treten mit Wirkung vom 20.09.2007 in Kraft.

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Gießener Kulturstiftung

Zweck der Gießener Kulturstiftung ist die Bereitstellung zweckgebundener Mittel für kulturelle Aktivitäten und für die Beteiligung an kulturellen Aktivitäten, die in der Stadt Gießen stattfinden oder einen Bezug zu ihr haben.

Der Stiftungsrat besteht aus Diana Reuß (Stadtwerke Gießen) als Vorsitzende, Tarek Assam (Stadttheater Gießen), Susann Balser-Hahn (Wohnbau Gießen), Sadullah Güleç (Stadthallen GmbH Gießen) und einem Vertreter der Stadt. Den Vorstand bilden der ehemalige Kulturdezernent Dr. Reinhard Kaufmann sowie Oliver Becker.

Die Förderbeträge sind relativ gering, da die Mittel der Gießener Kulturstiftung und damit ihre Zinserträge nicht allzu groß sind.

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Gemeinnützige Stiftung der Sparkasse Gießen

www.sparkassenstiftungen.de

Allgemeines
Die gemeinnützige Stiftung der Sparkasse Gießen (im Folgenden „Stiftung“ genannt) fördert regionale Projekte und Maßnahmen

  • der Wissenschaft
  • der öffentlichen Gesundheitspflege
  • des Sports- und des Wohlfahrtswesens
  • der Jugendpflege und der Jugendfürsorge
  • kultureller Zwecke (insbesondere der Denkmalpflege)
  • der Heimatpflege und Heimatkunde
  • des Umwelt- und Landschaftsschutzes
  • mildtätiger und kirchlicher Zwecke

innerhalb des Geschäftsgebietes der Sparkasse Gießen.

Ziel der Förderungen ist insbesondere die Stärkung des bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagements in der Region.

Voraussetzung für eine Förderung ist u. a., dass der Antragsteller/Projektträger eine aktive Kontoverbindung bei der Sparkasse Gießen unterhält und die Fördermittel ausschließlich gemeinnützigen Zwecken zugute kommen.

Im Fall einer Förderung sind die Projektträger verpflichtet, auf Wunsch der Stiftung die Förderung in angemessener Form öffentlich darzustellen. Die Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit sind vor ihrer Umsetzung mit der Stiftung abzustimmen. Dies gilt insbesondere für die Festlegung von Terminen und die Freigabe von Druckerzeugnissen sowie elektronischen Veröffentlichungen, in denen auf die Mitwirkung der Stiftung hingewiesen wird.

Objekte, die auf Kosten der Stiftung für öffentliche Institutionen wie Museen o. ä. erworben werden, stehen in der Regel als Leihgaben zur Verfügung. Sie sind sowohl in der Ausstellung als auch in entsprechenden Publikationen als Eigentum der Stiftung zu kennzeichnen.

Die Stiftung ist berechtigt, in eigenen Publikationen und im Rahmen ihres Internet-Auftritts über die Projektförderung in Wort und Bild zu berichten. Der Antragsteller erklärt sich bereit, hierzu auf Anforderung geeignetes Text- und Bildmaterial zur Verfügung zu stellen.

Ausschlusskriterien
Von einer Förderung ausgeschlossen sind insbesondere:

  • kommerzielle Einrichtungen und Veranstaltungen
  • laufende Ausgaben und Pflichtaufgaben öffentlicher Körperschaften
  • umfassende Maßnahmen ohne konkrete Zweckbindung
  • Vorhaben außerhalb des Geschäftsgebietes der Sparkasse Gießen
  • Anträge natürlicher Personen in eigener Sache
  • bereits abgeschlossene Maßnahmen/Projekte
  • Reisen und Fortbildungsmaßnahmen
  • Übernahme von Personalkosten
  • Dauerförderungen

Antragstellung
Antragsberechtigt sind gemeinnützige Institutionen mit Sitz im Geschäftsgebiet der Sparkasse Gießen. Als Nachweis für die Gemeinnützigkeit ist in der Regel eine Kopie des jüngsten Freistellungsbescheides vorzulegen.

Anträge können jederzeit an die Stiftung gerichtet werden. Sie müssen rechtzeitig vor Beginn einer Maßnahme eingereicht werden.

Anträge müssen die Darstellung des Projektes beinhalten, aus der Inhalt und Konzeption hervorgehen und evtl. Mitwirkende, Träger oder Kooperationspartner genannt sind. Im Kosten- und Finanzierungsplan sind einerseits alle Kosten aufzuschlüsseln, andererseits Eigenmittel und Eigenleistungen, Höhe und Herkunft weiterer Mittel und ggfs. zu erwartende Einnahmen anzugeben.

Bitte senden Sie Ihre Förderanträge mit allen erforderlichen Unterlagen per Post an folgende Postanschrift oder per E-Mail an stiftung@sparkasse-giessen.de.
Gemeinnützige Stiftung der Sparkasse Gießen, Johannesstraße 3, 35390 Gießen

Bewilligung oder Ablehnung
Über Förderanträge entscheidet der Stiftungsrat.
Bewilligungen oder Ablehnungen werden den Antragstellern schriftlich mitgeteilt. Bewilligungen können mit Auflagen verbunden sein. Ablehnungen müssen nicht begründet werden. Die erneute Antragstellung für dasselbe Vorhaben ist nach Ablehnung nicht möglich.

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Bürgerstiftung Mittelhessen

bstmh.de

Die Bürgerstiftung Mittelhessen wurde 2004 auf Initiative der Volksbank Mittelhessen gemeinsam mit 37 Bürgern aus der Region für Mittelhessen gegründet. Im Rahmen ihres Satzungszwecks will sie gesellschaftliche Vorhaben fördern, die im Interesse der Region und ihrer Bürger liegen, soweit öffentliche Mittel dafür nicht zur Verfügung stehen.

Förderungsbereich:

  • Altenhilfe
  • Behinderte sowie Zivilbeschädigte und Opfer von Straftaten, Suchdienst für Vermisste
  • Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe
  • Schutz von Ehe und Familie
  • Heimatpflege und Heimatkunde
  • Jugendhilfe
  • Kinder
  • Kunst und Kultur
  • Religion
  • Sport
  • Tierschutz
  • Völkerverständigungsgedanke, internationale Gesinnung und Toleranz auf allen Gebieten der Kultur
  • Wissenschaft und Forschung
  • Umwelt-, Landschafts-, Natur-, Küsten-, Hochwasser- oder Denkmalschutz

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Förderpreis »Kulturregion Landkreis Gießen«

lkgi.de/freizeit-und-kultur/foerderpreis-kulturregion-br-landkreis-giessen

Mit dem 2017 ins Leben gerufenen Förderpreis »Kulturregion Landkreis Gießen« des Landkreises Gießen werden bestehende kulturelle Angebote in Städten, Gemeinden und Dörfern gefördert und neue Initiativen unterstützt. Der Förderpreis wird jährlich vergeben.

Welche sind die Ziele des Förderpreises?
Mit dem Förderpreis wird die bedeutende Rolle von Künstler/-innen und kulturellen Institutionen im ländlichen Raum gewürdigt. Kulturelles Handeln fördert künstlerisches Tun und Begegnung, ermöglicht regional-gesellschaftliche Teilhabe und bürgerschaftliches Engagement. Kultur verbindet Generationen, soziale Gruppen und Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen.

Durch die Einführung des Förderpreises unterstützt der Landkreis Gießen die Entwicklung im ländlichen Raum, fördert Lebensqualität und zeitgemäße Formen regionaler Identifikation. Ziel ist es, das eigenständige kulturelle Profil des Landkreis Gießen sicht- und erlebbar zu machen.

Wie lautet das Schwerpunktthema für das Jahr 2019?
Für 2019 können Beiträge eingereicht werden, die Bezüge zum Themenfeld „grenzen_los Kultur“ aufweisen.

Wer kann teilnehmen?
Aufgerufen sind nichtkommerzielle sowie kommerzielle Kulturschaffende aus den Bereichen Musik, Gesang, darstellende Kunst (Tanz, Theater), kulturelles Erbe, Museen, bildende Kunst, Literatur, Film und Medien u.a., die in 2019 zum Schwerpunktthema „Kultur im Wandel der Zeit: Gestern, heute, morgen“ gearbeitet haben. Angesprochen sind außerdem Kulturermöglicher/-innen, die in 2019 Veranstaltungen mit künstlerisch-kulturellem Schwerpunkt durchgeführt haben.

Wie hoch ist das Preisgeld?
Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro.
Es wird an die drei Erstplatzierten vergeben:
1. Preis: 5.000 Euro
2. Preis: 3.000 Euro
3. Preis: 2.000 Euro

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Land Hessen

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Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Das Land Hessen fördert innerhalb des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst Kulturprojekte in den Bereichen Bildende Kunst, Denkmalpflege, Filmförderung, Internationale Kulturförderung, Literatur- und Leseförderung, Museen, Musik, Regionale Kulturförderung/ Heimat- und Brauchtumspflege, Stipendien, Soziokultur und Theater.
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

wissenschaft.hessen.de/foerderung/kulturfoerderung

Bildende Kunst
Grundsätzliche Voraussetzung für eine Landesförderung in der Bildenden Kunst ist, dass der Lebensmittelpunkt der Künstler in Hessen liegt. Antragsteller dürfen nicht mehr an einer Hochschule immatrikuliert sein. Die Förderentscheidungen werden von kleinen externen Beratergremien vorbereitet. Maßstab für die Entscheidungen ist in erster Linie:

Innovation
künstlerische Eigenständigkeit
Kreativität
Originalität und Authentizität der Künstler

Die Künstlerförderung des Landes Hessen umfasst derzeit:
Projektförderung und
Stipendien für Arbeitsaufenthalte im Ausland.

Denkmalpflege
Denkmalschutz und Denkmalpflege erhalten die Kulturdenkmäler als Quellen und Zeugnisse menschlicher Geschichte und Entwicklung. Sie wirken darauf hin, dass die Kulturdenkmäler in städtebauliche Entwicklung, Raumordnung und Landschaftspflege einbezogen werden.

Kulturdenkmäler im Sinne des Hessischen Denkmalschutzgesetzes sind Objekte, an deren Erhaltung aus künstlerischen, wissenschaftlichen, technischen, geschichtlichen oder städtebaulichen Gründen ein öffentliches Interesse besteht. Dies können auch Straßen, Platz- und Ortsbilder sein – einschließlich der mit ihnen verbundenen Frei- und Wasserflächen (Gesamtanlagen). Dabei ist es nicht erforderlich, dass jeder einzelne Teil einer Gesamtanlage Kulturdenkmal ist. Eine weitere Gruppe der Kulturdenkmäler sind Bodendenkmäler. Das können sowohl paläontologische als auch archäologische Befunde und Funde sein.

Auf den Seiten des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen finden Sie eine Zusammenstellung aller Regelungen und Gesetze.

Filmförderung
Die Landesregierung fördert die Film- und Kinokultur sowie die Filmwirtschaft der Region mit dem Ziel, Vielfalt und Qualität zu steigern und den Medienstandort Hessen voranzubringen.

Internationale Kulturförderung
Das Land Hessen stellt jährlich Mittel zur Förderung des internationalen Kulturaustauschs zur Verfügung. Mit diesen Mitteln unterstützt das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst in vielfältiger Weise den Austausch auf internationaler Ebene und zwischen den Regionen Europas.

Deutsche Künstlerhilfe
Die Deutsche Künstlerhilfe unterstützt unverschuldet in finanzielle Not geratene Künstlerinnen und Künstler. Der erste Bundespräsident der Bundesrepublik, Theodor Heuss, hat sie 1953 gegründet. Aus den Mitteln des Bundespräsidenten unterstützt die Deutsche Künstlerhilfe Künstler und Schriftsteller, die mit ihrem Werk eine kulturelle Leistung für die Bundesrepublik Deutschland erbracht haben und durch Krankheit, Alter oder widrige Umstände in finanzielle Bedrängnis geraten sind. Die Deutsche Künstlerhilfe leistet regelmäßige Zahlungen für den Lebensunterhalt. Sie zahlt in Einzelfällen aufgrund einer besonderen Notlage auch Einzelzuschüsse. Die Unterstützung kann durch eine Dauerförderung (fünf Jahre) oder durch die Gewährung einer einmaligen Zahlung erfolgen. Sie werden über das Bundespräsidialamt in Berlin ausgezahlt.

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst prüft die Aufnahme in das Förderprogramm und leitet die Entscheidung an das Bundespräsidialamt weiter. Anträge können laufend ohne Fristvorgaben eingereicht werden.

Förderung Kulturelles Raumprogramm
Das Land Hessen stellt Mittel des kulturellen Raumprogramms zur Förderung von Projekten zur Verfügung, um möglichst vielen Menschen in Hessen die Möglichkeit zu eröffnen, kulturelle Angebote zu nutzen und auch anbieten zu können. Gefördert werden Projekte von Vereinen, Künstlern und Institutionen, wobei im Rahmen der Projekte für einen begrenzten Zeitraum Räumlichkeiten für künstlerische Zwecke zur Verfügung stehen (z. B. Residenzprojekte, Ausstellungsprojekte) und den Bürgerinnen und Bürger der Zugang zu diesen ermöglicht wird.

Literatur- und Leseförderung
Hessen ist ein Land der Literatur. Die Landesregierung hat sich zur Aufgabe gemacht, das literarische Erbe in Hessen zu bewahren und Rahmenbedingungen für das Entstehen neuer Literatur zu schaffen.

Museen
Die Förderung der nichtstaatlichen Museen in Hessen basiert auf der engen Zusammenarbeit zwischen dem Hessischen Museumsverband und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Der Hessische Museumsverband gibt Förderempfehlungen für kommunale Museen und erhält Mittel zur weiteren Vergabe an die vielen privaten Museen in Hessen.

Musik
Den Nachwuchs unter den Musikern besonders zu fördern, ist ein Anliegen der Hessischen Landesregierung. Die Unterstützung der Musikschulen bildet einen Schwerpunkt in der hessischen Musikförderung.

Regionale Kulturförderung sowie Heimat- und Brauchtumspflege
Das Ministerium unterstützt Vereine, Einzelpersonen und Kommunen bei dem Bemühen, Brauchtum in Hessen zu erhalten und zu pflegen. Dabei liegt der Förderschwerpunkt bei der Regionalen Kulturförderung, der Brauchtumskunst sowie Heimat- und Landesforschung.

Förderungen ähnlicher Aktivitäten und Projekte in einem allgemeineren Rahmen erfolgen auch durch die Hessische Staatskanzlei.

Anträge auf Förderung im Rahmen der Regionalen Kulturförderung oder der Heimat- und Brauchtumspflege können mit diesem Antrag an das Ministerium, Referat IV 1, gerichtet werden. Sie müssen eine aussagefähige Projektbeschreibung und einen ausgeglichenen Kosten- und Finanzierungsplan enthalten. In diesem Plan müssen die Aufwendungen detailliert dargelegt sein und die geplante Finanzierung erläutert werden. Bei der Finanzierung ist der gewünschte Förderbetrag einzusetzen.

Das Land Hessen stellt Mittel zur Förderung der Arbeit der hessischen Heimat- und Kulturvereine zur Verfügung. Die Heimatvereine tragen einen erheblichen Anteil zur Heimatpflege bei. Sie erforschen, dokumentieren und erhalten Brauchtum und Tradition, Wissen und Kulturgut für die nachfolgenden Generationen. Die Fördermittel können für Projekte der Vereine beantragt werden. Ein Antragsformular finden Sie unten auf dieser Seite.

Der Kulturfonds Frankfurt RheinMain wurde im Jahr 2007 als gGmbH mit Sitz in Bad Homburg gegründet mit der Hauptaufgabe, die Zusammenarbeit im Bereich von Kunst und Kultur in der Metropolregion Frankfurt RheinMain zu verbessern. Der Fonds fördert vor allem Projekte der Sparten Darstellende Kunst, Bildende Kunst, Musik, Tanz, Fotografie und Film, Literatur, Architektur und Städtebaukunst sowie Wissenschaft und Kulturgeschichte in der Region mit nationaler und internationaler Strahlkraft sowie regional vernetzende Kulturaktivitäten.

Soziokultur
Das Land Hessen fördert soziokulturelle Zentren und Initiativen. Ihnen geht es um die aktive Teilnahme am kulturellen und gesellschaftlichen Leben, sie sind keine reinen Kulturanbieter. Die Zentren und Initiativen sehen sich als Orte für Demokratie und Dialog, für Prävention und Partizipation, für Mitmachen und Mitgestalten. Sie verstehen sich weniger als Ausrichter von großen und teuren Events, sondern ihr Fokus ist die offene und spartenübergreifende ganzjährige Kulturarbeit.

Ab dem Haushaltsjahr 2016 führt das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst das „Modellprojekt Soziokultur“ durch. Im Rahmen dieses Modellprojekts werden die Mittel durch das Ministerium bereitgestellt und über die Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und soziokulturellen Zentren (LAKS Hessen e.V.) an die Letztempfänger weitergeleitet. Mitglieder der LAKS werden direkt über die LAKS in das Verfahren einbezogen. Aber auch Einrichtungen und Initiativen, die nicht in der LAKS organisiert sind, können eine Projektförderung beantragen.

Grundlage für die Förderberechtigung sind unter anderem:

gemeinnützige Organisation
regelmäßiges sparten- und milieuübergreifendes Angebot und Unterstützung von selbstorganisierten Aktivitäten
Förderung künstlerischer und kultureller Bewegungen „von unten“
emanzipatorische und gesellschaftskritische Inhalte
demokratische Entscheidungsstrukturen, Offenheit für Mitgestaltungs- und Mitbestimmungsprozesse, Transparenz von Entscheidungsprozessen
Netzwerk- und Kooperationsorientierung
mehr als reine Veranstaltertätigkeit

Theater
Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst unterstützt die freie Theaterszene mit Projektzuschüssen und durch Förderungen von Gastspielen.

Institutionell gefördert werden die Staatstheater in Darmstadt, Kassel und Wiesbaden sowie das Hessische Landestheater in Marburg und das Stadttheater Gießen.

Kulturelles Raumprogramm
wissenschaft.hessen.de/foerderung/kulturfoerderung/foerderung-kulturelles-raumprogramm
Das Land Hessen stellt Mittel des kulturellen Raumprogramms zur Förderung von Projekten zur Verfügung, um möglichst vielen Menschen in Hessen die Möglichkeit zu eröffnen, kulturelle Angebote zu nutzen und auch anbieten zu können. Gefördert werden Projekte von Vereinen, Künstlern und Institutionen, wobei im Rahmen der Projekte für einen begrenzten Zeitraum Räumlichkeiten für künstlerische Zwecke zur Verfügung stehen (z. B. Residenzprojekte, Ausstellungsprojekte) und den Bürgerinnen und Bürger der Zugang zu diesen ermöglicht wird.

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Hessische Kulturstiftung

hkst.de/de/

Förderung
Seit ihrer Gründung 1988 durch die hessische Landesregierung unterstützt die Hessische Kulturstiftung landesweit gemeinnützige Institutionen in den Bereichen Kunst und Kultur. Museen, Bibliotheken und Archive können Zuschüsse für unterschiedliche Aufgaben beantragen, wie etwa die wissenschaftliche Bearbeitung, die Dokumentation und Präsentation oder den Ankauf von herausragenden Kunstobjekten und Kulturgütern. In den fast drei Jahrzehnten ihres Bestehens hat die Hessische Kulturstiftung inzwischen rund 600 Ankaufs-, Ausstellungs- und Publikationsprojekte mit rund 41 Mio. Euro mitfinanziert. Dazu zählen gezielte Sammlungsergänzungen durch historische und zeitgenössische Kunstwerke, Archivalien und Handschriften ebenso wie temporäre Ausstellungen zu kunst- und kulturhistorischen Themen, Kataloge sowie wissenschaftliche Dokumentations- und Vermittlungsvorhaben.

Die Hessische Kulturstiftung vergibt Zuschüsse nur anteilig in Form von Drittelfinanzierungen oder zur Abdeckung eines Fehlbedarfs.

Die Hessische Kulturstiftung unterstützt Publikationen und Ausstellungskataloge von hessischen Museen und Kunstvereinen.

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Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen

Die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen fördert kulturelles Engagement in Hessen und Thüringen. Die Unterstützung der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen gilt Initiativen, die das kulturelle Erbe Hessens und Thüringens erhalten, die den Rang beider Bundesländer als zentrale Kulturlandschaften in Deutschland unterstreichen und die über die Landesgrenzen hinaus als beispielhaft wahrgenommen werden. Unser besonderes Anliegen ist es dabei, herausragende Kulturprojekte auch in kleineren Orten und Gemeinden erlebbar zu machen. Denn Kultur ist kein Hauptstadtprivileg, sondern wächst aus der Gemeinschaft heraus.

Kulturstiftung
Die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen ist 1989 als Hessische Sparkassenstiftung gegründet worden und engagiert sich seitdem für Kunst und Kultur in unserer Region. 1992 wurde sie auch von den Thüringer Sparkassen dotiert. Sie stellt sich die Aufgabe, durch ihre Förderungen in den Bereichen Musik, Theater, Bildende Kunst, Denkmalpflege, Regionalwesen, Literatur und Wissenschaft die kulturelle Identität der beiden Bundesländer Hessen und Thüringen nachhaltig zu fördern und über die Landesgrenzen hinaus darzustellen.

Das Ziel ihrer Fördertätigkeit sieht die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen darin, Impulse für das kulturelle Leben in beiden Ländern zu geben und besonders neuartigen und innovativen Ideen die Chance zu ihrer praktischen Umsetzung zu eröffnen. Ein wichtiges Anliegen der Sparkassen-Kulturstiftung ist es dabei, die ländlichen und industriearmen Regionen in Hessen und Thüringen zu stärken. Außergewöhnliche kulturelle Ereignisse sollen auch an Orten abseits der Ballungsräume erlebbar sein.

Zu den von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen geförderten überörtlichen Veranstaltungsreihen gehören die vier Hessischen Kultursommer, das Rheingau-Musik-Festival, die Weilburger Schlosskonzerte, die Bad Hersfelder Festspiele, die Erfurter Domstufen-Festspiele, die Thüringer Bachwochen sowie der Thüringer Orgelsommer. Diese Veranstaltungen zeichnen sich seit Jahren durch ihre hohe Qualität aus und dokumentieren in besonderem Maße kulturelle Besonderheiten der Regionen in Hessen und Thüringen.

Neben der Förderung von kulturellen Projekten führt die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen auch eigene Initiativen durch. Am zweiten Septemberwochenende jeden Jahres präsentiert sie ihre eigenständige Reihe „Hör-mal im Denkmal“ im Rahmen des europaweit begangenen Tages des offenen Denkmals. Denkmalgeschützte Gebäude in Hessen und Thüringen werden dabei für das Publikum geöffnet und durch Kleinkunstdarbietungen und Musikaufführungen mit neuem Leben erfüllt. Mit ihrer Veranstaltungsreihe trägt die Stiftung zu einer stärkeren Akzeptanz für das Kulturgut „Denkmal“ in der Bevölkerung bei.

Die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen lobt Preise, wie den Museumspreis der Sparkassen- Kulturstiftung Hessen-Thüringen, den Thüringer Denkmalschutzpreis, den Schultheater-Förderpreis Hessen und den Schultheater-Förderpreis Thüringen oder den Hessischen und den Thüringischen Bibliothekpreis aus und unterstützt die Vergabe von anderen Auszeichnungen, zu denen der Bad Hersfelder Opernpreis oder der Preis des Kinderfilmfestivals „Goldener Spatz“ in Gera gehören. Sie vergibt Stipendien im Bereich der Landeswettbewerbe „Jugend musiziert“ und unterstützt die ehemalige Malerkolonie in Willingshausen mit jährlich zwei zu vergebenden Künstlerstipendien.

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Bund

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Kulturstiftung des Bundes

kulturstiftung-des-bundes.de

Die Kulturstiftung des Bundes unterstützt auf Grundlage der Empfehlung einer eigens einberufenen Fachjury in der Regel einzelne, zeitlich abgegrenzte, künstlerische Produktionen und gewährt Zuwendungen im Wege der Projektförderung für Themenbereiche, die in die Zuständigkeit des Bundes für die Förderung von Kunst und Kultur fallen. Die Förderung kann für alle nicht-kommerziellen Bereiche des Kulturschaffens gewährt werden, insbesondere für bildende Kunst, darstellende Kunst, Literatur, Musik, Film, Fotografie, Architektur, kunst- und kulturhistorische Ausstellungen mit zeitgenössischem Bezug, Neue Medien, verwandte Formen sowie spartenübergreifende Vorhaben. Die Kulturstiftung des Bundes fördert keine bereits laufenden Projekte, sondern allein für die Zukunft geplante Vorhaben.

Die Kulturstiftung des Bundes kann Förderungen an Institutionen im In- und Ausland gewähren. Die Rechtsform einer Antrag stellenden Institution (z.B. Stiftung, Verein, öffentlich-rechtliche oder privatrechtliche Körperschaft) ist für die Entscheidung über die Förderung unerheblich. Die Kulturstiftung des Bundes fördert in der Regel keine Projekte, die von Einzelpersonen bzw. nicht organisatorisch gefestigten Zusammenschlüssen einzelner Personen getragen werden.

Als “Projekt” gilt die Produktion, Planung und/oder Durchführung von einzelnen Veranstaltungen oder Veranstaltungskomplexen, z.B. Ausstellungen, Aufführungen, Symposien. Die Kulturstiftung des Bundes fördert grundsätzlich keine Veranstaltungsreihen oder auf regelmäßige Wiederholung ausgerichteten Projekte, sie kann aber Teile oder Einzelprojekte dieser Reihen unterstützen.

In der Allgemeinen Projektförderung beträgt die Antragssumme mindestens 50.000€ beträgt und mindestens 20% an Eigen- und/oder Drittmitteln müssen bei Antragsstellung gesichert sein. Die Kulturstiftung des Bundes fördert in der Allgemeinen Projektförderung ausschließlich Projekte im internationalen Kontext.

Als Projekt im “internationalen Kontext” stuft die Kulturstiftung des Bundes in der Regel solche Vorhaben ein, die in Kooperation mit zumindest einem Träger durchgeführt werden, der seinen Sitz nicht in der Bundesrepublik hat oder für die die Durchführung von zumindest einer Teilveranstaltung außerhalb des deutschen Staatsgebietes wesentlich ist oder die unter schwerpunktmäßiger Mitwirkung von Kulturschaffenden aus verschiedenen Staaten zustande kommen oder für deren Vorbereitung und Recherche internationale Zusammenarbeit notwendig ist oder die eine Vielzahl von Mitwirkenden oder Teilvorhaben vernetzen oder die Beteiligung international herausragender Institutionen erfordern. Allerdings muss auch eine Sichtbarkeit des Projekts in Deutschland gewährleistet sein. Publikationen müssen bei internationalen Projekten grundsätzlich auch auf Deutsch erscheinen.
Sind diese Kriterien nicht erfüllt, schätzt der Vorstand ein Vorhaben nur dann als Projekt im internationalen Kontext ein, wenn es aufgrund herausragender inhaltlicher Bedeutung weit über den nationalen Bereich hinausreicht.